"Die Liebe hat zwei Arme, der eine umfasst Gott, der andere den Nächsten."

osfslogofranz v. Sales fockKapelle 2017RegenbogenStimmungFockenfeld Herbst 2019

Osternacht 2022

Osternacht 2022 1Osternacht 2022 2

Segnung des neuen Osterfeuers und entzünden der Osterkerze.
Osternacht 1Osternacht 2

Auszeit mit Gedanken von Therese von Lisieux und Therese Neumann

Auszeit März 2022In diesem Jahr 2022 begehen wirv den 125. Todestag der hl. Therese von Lisieux und den 60. Todestag der Therese Neumann von Konnersreuth. Aus diesem Anlass haben wir eine Auszeit mit Gedanken dieser beiden Frauen in der Fockenfelder Kapelle gestaltet.

Franz von Sales-Fest im Jubiläumsjahr 2022

Gottesdienst 1Feierlicher Gottesdienst mit unserem ehemaligen Schüler Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg. In seiner Predigt ging er auf die Beziehung des hl. Fran von Sales zum hl. Josef ein.

Jubiläumsjahr-Meditative Auszeit und Andacht

Andacht Franz von Sales20221
Der hl. Franz von Sales ist am 28. Dezember 1622 in Lyon/Frankreich verstorben.
Es wird also 2022 400 Jahre.
Aus diesem Anlass haben wir Oblaten des hl. Franz von Sales ein Jubiläumsjahr eröffnet

Bei unserer meditativen Auszeit und Andacht am 16. Januar 2022, um 16.00 Uhr in der Fockenfelder Kapelle haben wir
mit Gedanken des hl. Franz von Sales den Glaubensweg unseres Lebens zu vertiefen.

Zudem wollen wir die Lebensgeschichte des hl. Franz von Sales lebendig werden lassen.

Unsere Gedanken stehen unter folgenden Themen:

  • Franz von Sales - ein Leitbild für die Kirche von heute
  • Franz von Sales - seinen Weg kann ich gehen
  • Franz von Sales - ein Leben aus der Eucharistie

Unsere meditative Auszeit uns Andacht schließen wir dann mit einer stillen Anbetung
und einem Gebet auf die Fürsprache des hl. Franz von Sales ab.

Gestaltung:
Sales-Oblaten und Fockenfelder Auszeitteam

Musik:
Brigitte und Alfred Kreuzer, Weiden

Andacht Franz von Sales20222

Weihnachten 2021 - Jahresbericht

Weihnachten 2021 Kapelle
Wir Menschen sind durch einen unlösbaren Knoten mit Gott verbunden und vereinigt.
Gott wird Mensch und der Mensch wird vergöttlicht durch Gottes unvergleichbares Werk,
als das ewige Wort im Schoß der seligsten Jungfrau den menschlichen Leib annahm.

Franz von Sales am 1.11.1617

Liebe Förderinnen und Förderer von geistlichen Berufen mit St. Josef Fockenfeld!

„Poch, poch, poch, ich will herein.“ „Wird wohl der heilige Nikolaus sein?“ „Komm herein, komm herein, o heiliger Sankt Nikolaus!“ Die Türe wird geöffnet und es tritt herein der heilige Nikolaus, begleitet von seinem Knecht Ruprecht. Nikolaus ermuntert mit seinen Worten zu guten Taten. „Denn das Christkind kommt bald.“ Dabei droht sein Begleiter mit der Rute, doch dann schüttelt er seinen Sack aus und daraus fallen Äpfel und Nüsse. Die beiden gehen ruhig und freundlich wieder heraus und weiter. So war der fromme Brauch. In der jetzigen Zeit besucht der heilige Nikolaus noch viele Leute. Seine Methode ist sehr verschieden. Aber er schenkt immer gute Sachen, meist etwas zum Essen oder Schlecken. Schon zu seinen Lebzeiten vor 1700 Jahren sorgte er für die Armen. Er lieferte Getreide für die Nahrung, Goldkugeln für die Brautgabe der jungen Frauen, vieles andere, wie die Legenden erzählen. Diese alle sollen uns daran erinnern, dass wir von unseren Herrn Jesus Christus aufgefordert werden unseren Mitmenschen zu helfen, sie zu beschenken. Unser Ordenspatron, der heilige Franz von Sales, ist uns darin auch ein Vorbild. Sein „Finanzchef“ schimpfte öfters deswegen, weil er wieder zu viel vom Essen, von der Kleidung oder seinem Geld hergegeben hatte. Franz antwortete dann: „Wir haben noch genug. Gott hilft sicher.“ Viele schätzten aber Franz von Sales, weil er ihnen lange Briefe oder auch sehr kurze schickte, Damit half er ihnen, sich richtig für Gottes „Pläne“ zu öffnen. So schrieb er auch das Buch „Philothea, Anleitung zum frommen Leben“, zur Freundschaft mit Gott (und den Menschen). Dieses Buch ist gleichsam die Leitschnur für unsere Seelsorge und unser „Erziehen“. In unserem Haus genossen heuer nicht mehr unsere Schüler den Unterricht; denn die Spätberufenenschule wurde mit dem 31.Juli 2020 geschlossen. Doch Kontakte mit ihnen leben noch und entfalten sich. So feierte am Festtag des heiligen Franz von Sales, heuer am Sonntag, den 24. Januar, mit uns den festlichen Gottesdienst Weihbischof Reinhard Pappenberger. Bei der Begrüßung und in der Predigt dankte er Gott und uns, P. Benedikt Leitmayr, P. John Gali und mir, Friedhelm Czinczoll, für die frohe Gottesliebe, die er hier erlebt und gelernt hat. Er fügte hinzu: Tragt diesen Dank weiter. Er gilt allen Patres und Brüdern, Mallersdorfer Schwestern, Lehrkräften, Angestellten, den lebenden und auch den verstorbenen, denen ich hier begegnen durfte. Es ist schade, dass die Lebensregel von Franz von Sales hier nicht mehr jungen Herren gelehrt und geschenkt werden kann.  Er bitte Gott, dass in unserer Seminarkappelle weiterhin Messe gefeiert und die Liebesbotschaft von Franz von Sales gehört und erlebt wird.

Zwei unserer Schüler, die am 26. Juni 2021 im Hohen Dom zu Regensburg zu Priestern geweiht wurden, feierten hier am 6. Juli Nachprimiz. Es sind Ramon Rodriguez aus 92242 Hirschau, jetzt Kaplan in Tirschenreuth, und Bastian Neumann aus 95692 Konnersreuth, jetzt Kaplan in Roding. Beim festlichen Gottesdienst - es waren wegen Corona nicht so viele Besucher/innen wie sonst; doch der Primizsegen für die einzelnen dauerte längere Zeit - dankten die Primizianten zuerst allen, die gekommen waren, besonders uns Oblaten des heiligen Franz von Sales, die wir sie zu dieser Messe eingeladen hatten. Ramon Rodriguez dankte in seiner Predigt Gott, der ihn zum Priestertum berufen und auf seinem Weg dorthin begleitet hatte. Dabei war Fockenfeld eine wichtige Station. An uns alle gewandt, sagte er: „Vertraut auf Gott! Er hilft Euch immer.“

Anfang August 2021 wurde der Kaufvertrag vom Gebäudekomplex und von den dazu gehörigen Feldern, Wiesen und Wäldern unterzeichnet. Die jetzigen Besitzer sind die Gemeinden Waldsassen, Konnersreuth, Mitterteich, Wiesau. Sie haben dafür eine Gemeinschaft des bürgerlichen Rechtes (GbR) gegründet und wünschen, dass Fockenfeld weiter Ort des Gebetes bleibt und die Sales-Oblaten hier weiter wohnen und Seelsorge leben, wie zurzeit in den Pfarreien St. Johannes Waldsassen, St. Emmeram Münchenreuth und St. Laurentius Konnersreuth.

Ihre Spende wird jetzt weitergegeben für die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten in Benin (Afrika), Indien, Haiti (Mittelamerika), wo wir Sales-Oblaten wirken, aber auch für andere Projekte, die uns bekannt sind oder von echten Bischöfen vorgeschlagen werden.

Herzlichen Dank für Ihre vielen Spenden! 

Ein gnadenreiches Weihnachten und Gottes reichen Segen im neuen Jahr, im Jahr 2022!   

Im Namen der Fockenfelder Hausgemeinschaft,

P. Benedikt Leitmayr OSFS                       

"Einmal Fockenfelder immer Fockenfelder" - Ehemalige Schüler treffen sich wieder in Fockenfeld

Ehemaligentreffen Oktober 2021

Was ist Wasser?

Vor fünf Jahren begann ich meine Abiturrede mit einem Zitat des US-amerikanischen Literaten und Hochschullehrers David Foster Wallace: „Es schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in die Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: ‚Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?‘ Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, und schließlich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt: ‚Was zum Teufel ist Wasser?‘“

Am letzten Oktoberwochenende 2021 trafen sich Mitschüler meines Abiturjahrgangs und weitere befreundete Ehemalige zum fünfjährigen Abiturjubiläum in Waldsassen. Der Kontakt dieser kleinen Gruppe besteht seit dem Abitur. Fast jährlich konnte ein Treffen stattfinden. Während der Zeit COVID-bedingter Einschränkungen verabredeten wir uns regelmäßig zu Videokonferenzen.

Das diesjährige Wiedersehen in Waldsassen war trotzdem etwas Besonderes, zumal das Treffen nicht nur die ehemaligen Fockenfelder Schüler betraf, sondern aufgrund des Jubiläums auch unsere ehemaligen Lehrer der Abschlussklasse eingeladen wurden. Nach der Anreise der zehn verabredeten Ehemaligen, erfolgte am Samstag, den 30.10., eine Videokonferenz mit Bruder Markus Adelt OSFS, der aufgrund seiner Lehrverpflichtungen am Gymnasium im österreichischen Dachsberg nicht beim Treffen dabei sein konnte.

Für die abendliche Feier beim „Bruischütz“ – dem Gasthof Prinzregent Luitpold – reiste Pater Thomas Mühlberger OSFS eigens aus seiner Wiener Pfarre an. Das Wiedersehen und der damit verbundene Austausch zogen sich bis in die späten Abendstunden hin.

Nach einer kurzen Nacht nahmen die Ehemaligen an der Frühmesse in der Fockenfelder Kapelle teil. Zum Hochfest des Bistumspatrons, des Hl. Wolfgang, stellten sie die Ministranten. Im Anschluss fand ein Frühstück mit unseren ehemaligen Lehrern im Gästehaus St. Joseph in Waldsassen statt. Mit Albert Bauer, Wolfram Wanninger, Josef Siller und seiner Frau Elisabeth wurden bei bester Verköstigung die vergangenen fünf Jahre erörtert.

Die ehemaligen Fockenfelder hatten viel zu berichten. Ihre Studienfächer und Ausbildungen sind breit gefächert: Unter uns befanden sich Studenten und Absolventen des Verwaltungs- und Polizeidienstes, der Archäologie, Biologie, Germanistik, der Gesundheits- und Krankenpflege, der Informatik, Kunstgeschichte, Pädagogik, der Philosophie und der Theologie.

Den Abschluss des Treffens bildete das Mittagessen mit den Patres Benedikt Leitmayr OSFS und Friedhelm Czinczoll OSFS im griechischen Restaurant Alfa. So schloss sich der Kreis des Austausches mit den Lehrkräften.

In meiner Abiturrede vor fünf Jahren interpretierte ich die gemeinsamen Erfahrungen unserer Fockenfelder Jahre, den Glauben, die Freundschaft und den gelebten Humanismus, als „Wasser“ analog der Ausführungen von Foster Wallace. Ovid schrieb in seinen Fasti „tempora mutantur et nos mutamur in illis“ – die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen. Das gilt im besten Sinn auch für uns Ehemalige. Die Freundschaft und eine vom Glauben geprägte, aufgeschlossen-inklusive Lebensweise, möchte ich heute als unser „Wasser“ bezeichnen.

Wolfgang Haas

Dankandacht mit Ensemble Kreuzer

Ensemble KreuzerDer Segen Gottes möge dich umarmen,
Egal, wohin dich deine Wege führn.

Emotional ging es zu in der Hauskapelle in Fockenfeld. Im Rahmen einer liturgischen Andacht sang das Ensemble Kreuzer „Der Segen Gottes“, das es dem früheren Landrat Wolfgang Lippert gewidmet hatte. Dessen Uraufführung war eigentlich schon zum Ausscheiden Lipperts aus dem Amt im geplant, doch die Corona-Pandemie hatte dies verhindert.

Im Beisein zahlreicher Zuhörer konnte das Ensemble um Brigitte Kreuzer die Präsentation des Liedes nachholen, das Dr. Wolfgang Reisinger aus Wien in dessen Auftrag geschrieben hatte. Vor Ort waren neben Wolfgang Lippert, der als großer Freund des Ensembles Kreuzer gilt, auch sein Nachfolger, Landrat Roland Grillmeier, sowie die Bürgermeister der Kommunen, die das Schloss Fockenfeld erwarben.

Werk mit fünf Strophen

Begleitet wurde die liturgische Andacht vom Konnersreuther Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr mit Gebeten und Texten. Das Ensemble Kreuzer mit Leiterin Brigitte Kreuzer an der Spitze gestaltete die Andacht musikalisch. Zu hören waren zunächst die Lieder „Die acht Seligkeiten“, „Der güldne Rosenkranz“, „Panis Angelicus“ und „Ein Danklied sei dem Herrn“, alle von Max Eham geschrieben und komponiert. Den Abschluss und Höhepunkt bildete die Uraufführung des Stücks „Der Segen Gottes“. Das Abschiedslied in fünf Strophen erinnert an ein irisches Segensgebet. „Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal wohin dich deine Wege führn. Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spürn. Der Segen Gottes möge dich umarmen“ – so lautet die erste Strophe des Liedes. Mit dem Segen durch Pater Benedikt Leitmayr und dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Rosenkranzkönigin“ endete die dreiviertelstündige Andacht.

Dank für Unterstützung

Im Anschluss fand noch ein kurzer Empfang statt. „Sie mussten lange auf Ihr Abschiedsständchen warten. Aber gut Ding braucht Weile und heute ist es endlich gelungen“, sagte Brigitte Kreuzer zu Wolfgang Lippert. „Die Musik wird oft als Sprache der Engel bezeichnet“, so Kreuzer weiter. „Und so haben wir Damen des Ensembles versucht, engelsgleich zu singen. Wir haben in dem Lied versucht, mit Gedanken und Wünschen, welche in den irischen Segenswünschen ausgesprochen werden, Ihr Herz und die Herzen aller Anwesenden zu erreichen.“

Brigitte Kreuzer dankte Wolfgang Lippert für die großzügige Unterstützung während seiner Amtszeit als Landrat. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich die Politik der Kunst zuneigt. Sie waren immer ein interessierter Zuhörer und Förderer unseres Ensembles“, betonte Kreuzer und erinnerte an einige frühere Aussagen von Wolfgang Lippert über das Ensemble („Für mich seid ihr ein musikalisches Aushängeschild“, „Mit eurem Konzert beginnt für mich Weihnachten“). Der frühere Landrat habe dem Ensemble „Wertschätzung pur“ entgegengebracht, so Kreuzer. Sie wünschte sich, dass Wolfgang Lippert das Ensemble Kreuzer auch weiterhin begleiten wird.

Text und Foto: Josef Rosner

Vier Kommunen besichtigen Fockenfeld

Kommunen FockenfeldDie Stadt- und Markträte aus den vier Käuferkommunen trafen sich  vor dem Schloss Fockenfeld
zu einer Besichtigung des Hauses.
Mit dabei (vorne von rechts) Bürgermeister Bernd Sommer, Landrat Roland Grillmeier und Pater Benedikt Leitmayr.

„Meine lieben Schlossherrinnen und Schlossherren“
Vier Käuferkommunen besichtigen Schloss Fockenfeld – Sie entscheiden, wie es mit dem Gebäudekomplex weitergehen soll

Fockenfeld. (jr) „Ich freue mich, so viele Schlossherrinnen und Schlossherren heute vor Ort zu sehen“, so begrüßte Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer die Stadt- und Markträte aus Waldsassen. Mitterteich, Wiesau und Konnersreuth vor dem Schloss in Fockenfeld. Wie bereits berichtet, haben die vier Kommunen gemeinsam die Flächen und die Gebäude des Schlosses und Klosters Fockenfeld erworben. Bevor die vier Kommunen zu einer Entscheidung kommen, wie es mit Fockenfeld weitergehen soll, hatten die Stadt-und Markträte die Möglichkeit das Gebäude von innen zu sehen und zu erleben.

Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer und seine Stadtverwaltung hat die Federführung bei den Beratungen um die Zukunft von Fockenfeld übernommen. Ein ganz besonderer Gruß galt „den guten Seelen des Hauses“, den drei Geistlichen Pater Friedhelm Czinczoll. Pater Benedikt Leitmayr und Pater John Gali, die auch aktuell noch in Fockenfeld wohnen. Sommer nannte es einzigartig, dass vier Kommunen ein Schloss gekauft haben. „Jetzt müssen wir klären, was wir damit machen“,sagte Sommer.
Die landwirtschaftlichen Flächen wurden mittlerweile an die Käuferkommunen prozentual verteilt und werden dort zumeist aus Ausgleichsflächen für die Landwirte verwendet. Bernd Sommer machte deutlich, dass es bezüglich der Weiternutzung des Schlosses noch keinen Zeitplan gibt. Vielmehr sollen Ideen gesammelt werden, wie eine spätere Nutzung aussehen könnte. Sommer kündigte deswegen weitere Treffen an, wo die künftige Nutzung des Schlosses das beherrschende Thema sein wird. Ansprechpartner für die Zukunft von Fockenfeld ist Waldsassens Geschäftsleiter Martin Rosner.
Bernd Sommer erinnerte daran, dass das Schloss Fockenfeld eine große Bedeutung für das Stiftland hat. Dank zollte er den Patres, die im Kloster wohnen bleiben und in der Seelsorge von Konnersreuth, Münchenreuth und Waldsassen eingesetzt werden. Wie lange die Patres noch in Fockenfeld wohnen bleiben, wollten die Oberpfalzmedien wissen? „Solange wie sie wollen“, sagte Bernd Sommer.
Gleichzeitig brachte er Fockenfeld und seine Einrichtungen für Veranstaltungen ins Gespräch. „Wir wollen weiter Leben in Fockenfeld haben“,  sagte Sommer. Landrat Roland Grillmeier dankte den vier Kommunen, dass sie sich der Zukunft von Fockenfeld annehmen und so Verantwortung übernehmen. Der Landrat bestätigte, dass ihm sehr viel an einer  positiven Entwicklung von Fockenfeld gelegen ist und hoffte auf notwendige Investoren. Vorstellen könne er sich eine vielfältige Nutzung, von der Bildung bis zu Senioren- und Jugendeinrichtungen. Bis dahin gilt es noch viele baurechtliche Fragen zu klären.
Nach dem offiziellen Teil wurden die Besucher in drei Gruppen durch das Haus geführt. Für viele Stadt- und Markträte war es das erste Mal, dass sie hinter den Kulissen des Schlosses blicken konnten. Nach der Führung waren die Gäste zu einer Brotzeit vor dem Schloss eingeladen.

Nachprimiz in Fockenfeld

Nachprimiz 1

Nachprimiz 2

RamonBastian

 

Franz von Sales-Fest 2021

Franz von Sales 2021 1
„Wollen das Gotteshaus weiter lebendig halten“

Weihbischof Reinhard Pappenberger zelebrierte am Sonntag zum Franz von Sales-Fest in der Hauskapelle den Festgottesdienst – Erstmals ohne Schüler

Fockenfeld. (jr) 1955 kamen die ersten Schüler an die ehemalige Spätberufenenschule nach Fockenfeld, das später als Bayerns kleinstes Gymnasium bekannt wurde. Jetzt am Sonntag fand das erste Franz von Sales-Fest statt, gefeiert wird das Fest des Ordenspatron, das ohne Schüler gefeiert wurde. Gekommen war der Regensburger Weihbischof Reinhard Pappenberger, der gemeinsam mit den Patres einen Festgottesdienst feierte. Dabei wünschte der 62-jährige, der selber Schüler in Fockenfeld war, dass auch weiterhin das Gotteshaus lebendig gehalten werden soll. Am 18. September dieses Jahres besucht der Weihbischof erneut Konnersreuth, wenn er den 17. Großen Gebetstag um die Seligsprechung der „Dienerin Gottes“ Therese Neumann anführen wird.

Weihbischof Reinhard Pappenberger war schon um 5.30 Uhr in Regensburg aufgebrochen, um bei den winterlichen Straßenverhältnissen pünktlich um 7.30 Uhr zum Gottesdienstbeginn in Fockenfeld anwesend zu sein. Alle Gottesdienstbesucher waren mit FFP2-Mund- und Nasenschutz gekommen und hielten sich an die Abstände. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Ehepaar Brigitte Kreuzer (Gesang) und Alfred Kreuzer (Orgel) umrahmt. Gleich in seiner Begrüßung erinnerte der Weihbischof daran, dass dies das erste Franz von Sales-Fest ist, das ohne Schüler gefeiert wird. „Dennoch bin ich gerne gekommen, um mit ihnen Gottesdienst zu feiern“, sagte der gebürtige Grafenwöhrer, der einst in Fockenfeld 1979 Abitur machte.

Mit am Altar standen der Konnersreuther Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr, sowie die Patres Friedhelm Czinczoll und John Gali. In seiner Predigt erinnerte an die unendlich vielen Schüler, die einst die Spätberufenenschule besucht haben. „Gemeinsam wollen wir zurückschauen, wie alles in Fockenfeld begann. Es war eine erfüllte Zeit hier“. Der Weihbischof erinnerte daran, dass viele Priester aus der Schule hervorgingen, aber auch viele Mitarbeiter in der Seelsorge und in politischen Ämtern, „aber vor allem gute Menschen“. Die weitere Erinnerung galt den vielen Mitarbeitern des Hauses, den Patres und Schwestern. „Wir wollen auch künftig dieses Gotteshaus lebendig halten“, sagte der Weihbischof, „auch weil wir Christen wissen, dass uns das Reich Gottes nahe ist, weil Gott sich uns zuwendet. Es ist Christus, der uns an sich zieht, der sich unser annimmt“. Der Weihbischof zeigte sich überzeugt, „das Christus uns alle aufnehmen will, in die Fülle seiner Herrlichkeit“. Sichtbar wird dies immer bei der Feier der heiligen Eucharistie. Reinhard Pappenberger rief die Gläubigen auf, jeden Tag neu die Nähe Gottes zu erleben, „dann ist uns das Reich Gottes nahe, bis wir alle erlöst werden“. Mit Ende des Gottesdienstes erinnerte der Gast an die Verstorbenen des Hauses Fockenfeld. Ein besonderes Gedenken galt der erst kürzlich verstorbenen Schwester Rembolda, die einst als Küchenchefin wertvolle Dienste leistete.

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