"Die Liebe hat zwei Arme, der eine umfasst Gott, der andere den Nächsten."

osfslogofranz v. Sales fockKapelle 2017RegenbogenStimmungFockenfeld Herbst 2019

Franz von Sales-Fest 2023

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»Alles gehört der Liebe«. In diesen seinen Worten können wir das geistliche Erbe des heiligen Franz von Sales
zusammenfassen, der vor vierhundert Jahren, am 28. Dezember 1622, in Lyon
verstarb.
Papst Franziskus
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"In der Liebe erblüht das Leben" - Meditative AUSZeit mit dem hl. Franz von Sales

Franz von Sale 24.1.2023

Wir stehen noch am Anfang eines neuen Jahres und dieses neue Jahr liegt vor einem wie eine weite Landschaft, winterlich, kahl, noch offen für Bepflanzung, für Saat, für neues Wachstum im Lauf der Jahreszeiten.

Offen für Neues, das wachsen will, und das Wachsen wird in diesem kommenden Jahr. Offen für Neues, das erblühen will zu neuem Leben. Offen für Neues, das Reifen und Frucht bringen will.

„In der Liebe erblüht das Leben“ – heißt ein Wort des heiligen Franz von Sales. Es könnte ein Leitwort für uns im neuen Jahr sein. Nur in der Liebe kann Leben erblühen, kann Offenheit wachsen, kann ich der Verheißung trauen, kann ich im Vertrauen mein Leben wagen – mit IHM, der die Liebe ist und mein Leben trägt und umfängt.

"Die Liebe muß alles, was wir tun, beleben, denn sie allein gibt unseren Handlungen ihren Wert." Sie ist der Weg und das Ziel.Man muß mit dem Inneren beginnen.

Halte dein Herz hin!

Im Herzen wird dir bewusst, dass Jesus seinen Weg in dein Leben gezeichnet hat. Es ist der Weg, der in die Heimat führt, der Weg, der dich einlädt in der Begegnung mit Jesus, das größte Fest deines Lebens zu feiern.

Dann kannst du dein Leben überdenken. Dann wirst auch du wie Franz von Sales in seiner Krise spüren, wie sehr dich Gott liebt. Dann wirst auch du mit Franz von Sales dem Leben auf der Spur sein.

Dann wirst du erfahren, dass in der Liebe das Leben erblüht!

Franz von Sales, deinLebensmotto heißt:

„Blühe, wo du gepflanzt bist!"

Blühe in der Sonne der Frohen Gottesliebe!

Franz von Sales, deinen Weg kann ich gehen, denn er führt mich zur Blüte meines Lebens, ich darf eine Rose deiner Liebe werden. Ich darf in der Liebe erblühen!

Ich darf wachsen in der Gegenwart des liebenden Gottes.

Ich darf wachsen im fröhlichen Umgang mit den Menschen.

Ich darf wachsen in der Fülle des weltoffenen Christseins.

Ich darf wachsen durch ein Leben im Geist des Evangeliums.

Ich darf wachsen mit dem Gott des menschlichen Herzens.

Ich darf wachsen in der Freiheit der Kinder Gottes.

Ich darf wachsen im Garten einer missionarischen Kirche.

Franz von Sales:

Ich darf wachsen in deiner Liebe zu Jesus.

Ich darf wachsen in deinem Optimismus und in deiner Lebensbejahung.

„ES LEBE JESUS“, das ist dein Weg.
„ES LEBE JESUS“, das ist heute mein Weg geworden.

Franz von Sales, mit dir habe ich mich auf Gott, dem größten Abenteuer meines Lebens, eingelassen. Du sagst: "In ihm kann ich alles verlieren und alles gewinnen."

Franz von Sales, ich muss dir gestehen, ich habe alles gewonnen, denn nicht mehr ich lebe, sondern Jesus lebt in mir.

Franz von Sales, deinen Weg kann ich gehen, denn du hast in mir die Sehnsucht geweckt, den zu suchen, den meine Seele liebt.

Franz von Sales, mit dir bin ich aufgebrochen, die Straßen und Plätze meines Lebens zu durchstreifen, um den zu suchen, den meine Seele liebt. Ihn habe ich gefunden, ihn, den meine Seele liebt.

Tenui nec dimittam”

Ihn halte ich fest und ich will ihn nicht mehr lassen.

„ES LEBE JESUS!“

Auszeit Januar 2023 3Auszeit Januar 2023 4Auszeit Januar 2023 5
Gestaltung der AUSZeit - Singgmeinschaft Berufungswege

Ehemaliger Fockenfelder Schüler erhält hohes Amt im Vatikan

Papst Franziskus hat Matthias Ambros zum Zweiten Kirchenanwalt (Promotor iustitiae substitutus) am Höchstgericht der Apostolischen Signatur in Rom ernannt.
Mathias Ambros hat im Jahr 2002 an der Spätberufenenschule Fockenfeld sein Abitur erworben.
Wir freuen uns über seine Ernennung und garatulierem ihm ganz herzlich dazu.

Zum Presseartikel des Bistums Passau

Weihnachten 2022 - Jahresbericht

Weihnachten 2021 Kapelle
Wir Menschen sind durch einen unlösbaren Knoten mit Gott verbunden und vereinigt.
Gott wird Mensch und der Mensch wird vergöttlicht durch Gottes unvergleichbares Werk,
als das ewige Wort im Schoß der seligsten Jungfrau den menschlichen Leib annahm.

Franz von Sales am 1.11.1617

Liebe Förderinnen und Förderer von geistlichen Berufen mit St. Josef Fockenfeld!

Drei merkwürdige Gäste und ein guter Stern.“

Die vornehmen Leute aus dem Osten, hatten den Stall und die Krippe noch nicht lange verlassen, da näherten sich drei merkwürdige Gestalten dem Stall. Die erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher. Zwar war sie wie ein Spaßmacher geschminkt, aber eigentlich wirkte sie hinter ihrer lustigen Maske sehr, sehr traurig. Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht. Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. „Ich bin die Lebensfreude", sagte sie. „Ich komme zu dir, weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben. Sie haben keinen Spaß mehr am Leben. Alles ist so bitterernst geworden." Dann zog sie ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu. „Es ist kalt in dieser Welt. Vielleicht kann dich der Mantel des Clowns wärmen und schützen."

Darauf trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte ihren gehetzten Blick und spürte, wie sehr sie in Eile war. Als sie aber vor das Kind trat, fiel alle Hast von ihr ab. „Ich bin die Zeit", sagte sie und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. „Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit, sagt man, vergeht wie im Flug. Darüber haben die Menschen ein großes Geheimnis vergessen: Zeit vergeht nicht, Zeit entsteht. Sie wächst wie die Blumen und Bäume. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt." Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas in die Krippe. „Man hat wenig Zeit in dieser Welt. Diese Sanduhr schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist. Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du immer so viel Zeit hast, wie du dir nimmst und anderen schenkst.“

Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Sie hatte ein geschundenes Gesicht voller Narben, so als ob sie immer und immer wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, war es, als heilten alle Wunden und Verletzungen, die ihr das Leben zugefügt hatte. „Ich bin die Liebe", sagte die Gestalt zärtlich zu dem Kind. „Es heißt, ich sei viel zu gut für diese Welt. Deshalb tritt man mich mit Füßen und macht mich fertig." Während die Liebe so sprach, musste sie weinen und drei dicke Tränen tropften auf das Kind. „Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt. Nimm meine Tränen. Sie sind wie das Wasser, das den Stein schleift. Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden wieder fruchtbar macht und selbst die Wüste zum Blühen bringt." Da knieten die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gestalten brachten dem Kind ihre Gaben dar. Das Kind aber schaute die drei an, als ob es sie verständen hätte. Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu den Menschen, die dabeistanden: „Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es Ernst macht mit der Freude und weil es seine Zeit und Liebe verschwendet, wird die Welt nie mehr so wie früher sein. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen Stern, der alles andere in den Schatten stellt." Darauf standen die drei Gestalten auf und verließen den Ort. Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten, dachten noch lange über diese rätselhaften Worte nach.... (Autor unbekannt)

Nun ein Blick ein kleiner Blick in das Jahr, das bald zu Ende geht: Am 24. Januar 2022 feierten wir in unserer Kapelle mit unserem ehemaligen Schüler Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg das Franz von Sales-Fest.

Seit Februar 2022 leben viele ukrainische Flüchtliche in Fockenfeld. Im April entschied sich P. Friedhelm nach einem Klinikaufenthalt ins nahegelegene Seniorenheim St. Martin nach Waldsassen umzuziehen. Es geht ihm gesundheitlich wieder ziemlich gut, aber er ist froh und dankbar rund um die Uhr Menschen um sich zu haben, die ihn begleiten, und wenn Pflege notwendig ist, ihm auch helfen. An Sonn- und Feiertagen ist er immer bei der Feier der Gottesdienste in seiner ehemaligen Pfarrei Münchenreuth.

Am 18. Juni 2022 wurde im Wiener Stephansdom unser ehemaliger Schüler Thorsten Rabel zum Priester geweiht. Er machte 2014 sein Abitur in Fockenfeld.

Am 01. September 2022 verließ unser indischer Mitbruder P. John Gali Fockenfeld und wechselte in Gemeinschaft nach Pleystein, wo er in der Pfarrei als Seelsorger tätig ist. Somit bin ich derzeit der einzige Oblate des hl. Franz von Sales, der noch in Fockenfeld lebt. Am 28. Dezember begehen wir den 400. Todestag unseres Ordensheiligen Franz von Sales.

Das Jahrbuch „Geh in meinen Weinberg“ zur Förderung von geistlichen Berufen gebe ich noch heraus. Im Jahr 2023 hat es das Thema „Salz der Erde“ und beinhaltet zu den Artikeln von ehemaligen Schülern wieder spirituelle Anregungen zum Leben mit Gott und mit den Mitmenschen. Ich bitte Sie, dass Sie weiterhin um geistliche Berufe beten. Ich danke Ihnen herzlich dafür, dass Sie uns über viele Jahre schon so reichlich beschenkt haben. Ihre Gabe wird immer ein Geschenk für die Ausbildung geistlicher Berufe und für die Mission sein. In den regelmäßigen Gottesdiensten, die in unserer Kapelle stattfinden, denke ich gerne an Sie und alle, die zu Ihnen gehören. Zum Erhalt der Kapelle und der Lourdesgrotte wurde auch ein Förderverein gegründet.

Ihre Spende wird jetzt weitergegeben für die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten in Benin (Afrika), Indien, Haiti (Mittelamerika), wo wir Sales-Oblaten wirken, aber auch für andere Projekte, die uns bekannt sind oder von echten Bischöfen vorgeschlagen werden.

Herzlichen Dank für Ihre vielen Spenden! 

Ich wünsche Ihnen auch im Namen von P. Friedhelm Czinczoll ein gnadenreiches Weihnachten und Gottes reichen Segen im neuen Jahr, im Jahr 2023!   

In dankbarer Verbundenheit ganz herzliche Grüße

Ihr/Euer P. Benedikt Leirmayr osfs                   

Osternacht 2022

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Segnung des neuen Osterfeuers und entzünden der Osterkerze.
Osternacht 1Osternacht 2

Auszeit mit Gedanken von Therese von Lisieux und Therese Neumann

Auszeit März 2022In diesem Jahr 2022 begehen wirv den 125. Todestag der hl. Therese von Lisieux und den 60. Todestag der Therese Neumann von Konnersreuth. Aus diesem Anlass haben wir eine Auszeit mit Gedanken dieser beiden Frauen in der Fockenfelder Kapelle gestaltet.

Franz von Sales-Fest im Jubiläumsjahr 2022

Gottesdienst 1Feierlicher Gottesdienst mit unserem ehemaligen Schüler Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg. In seiner Predigt ging er auf die Beziehung des hl. Fran von Sales zum hl. Josef ein.

Jubiläumsjahr-Meditative Auszeit und Andacht

Andacht Franz von Sales20221
Der hl. Franz von Sales ist am 28. Dezember 1622 in Lyon/Frankreich verstorben.
Es wird also 2022 400 Jahre.
Aus diesem Anlass haben wir Oblaten des hl. Franz von Sales ein Jubiläumsjahr eröffnet

Bei unserer meditativen Auszeit und Andacht am 16. Januar 2022, um 16.00 Uhr in der Fockenfelder Kapelle haben wir
mit Gedanken des hl. Franz von Sales den Glaubensweg unseres Lebens zu vertiefen.

Zudem wollen wir die Lebensgeschichte des hl. Franz von Sales lebendig werden lassen.

Unsere Gedanken stehen unter folgenden Themen:

  • Franz von Sales - ein Leitbild für die Kirche von heute
  • Franz von Sales - seinen Weg kann ich gehen
  • Franz von Sales - ein Leben aus der Eucharistie

Unsere meditative Auszeit uns Andacht schließen wir dann mit einer stillen Anbetung
und einem Gebet auf die Fürsprache des hl. Franz von Sales ab.

Gestaltung:
Sales-Oblaten und Fockenfelder Auszeitteam

Musik:
Brigitte und Alfred Kreuzer, Weiden

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"Einmal Fockenfelder immer Fockenfelder" - Ehemalige Schüler treffen sich wieder in Fockenfeld

Ehemaligentreffen Oktober 2021

Was ist Wasser?

Vor fünf Jahren begann ich meine Abiturrede mit einem Zitat des US-amerikanischen Literaten und Hochschullehrers David Foster Wallace: „Es schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in die Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: ‚Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?‘ Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, und schließlich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt: ‚Was zum Teufel ist Wasser?‘“

Am letzten Oktoberwochenende 2021 trafen sich Mitschüler meines Abiturjahrgangs und weitere befreundete Ehemalige zum fünfjährigen Abiturjubiläum in Waldsassen. Der Kontakt dieser kleinen Gruppe besteht seit dem Abitur. Fast jährlich konnte ein Treffen stattfinden. Während der Zeit COVID-bedingter Einschränkungen verabredeten wir uns regelmäßig zu Videokonferenzen.

Das diesjährige Wiedersehen in Waldsassen war trotzdem etwas Besonderes, zumal das Treffen nicht nur die ehemaligen Fockenfelder Schüler betraf, sondern aufgrund des Jubiläums auch unsere ehemaligen Lehrer der Abschlussklasse eingeladen wurden. Nach der Anreise der zehn verabredeten Ehemaligen, erfolgte am Samstag, den 30.10., eine Videokonferenz mit Bruder Markus Adelt OSFS, der aufgrund seiner Lehrverpflichtungen am Gymnasium im österreichischen Dachsberg nicht beim Treffen dabei sein konnte.

Für die abendliche Feier beim „Bruischütz“ – dem Gasthof Prinzregent Luitpold – reiste Pater Thomas Mühlberger OSFS eigens aus seiner Wiener Pfarre an. Das Wiedersehen und der damit verbundene Austausch zogen sich bis in die späten Abendstunden hin.

Nach einer kurzen Nacht nahmen die Ehemaligen an der Frühmesse in der Fockenfelder Kapelle teil. Zum Hochfest des Bistumspatrons, des Hl. Wolfgang, stellten sie die Ministranten. Im Anschluss fand ein Frühstück mit unseren ehemaligen Lehrern im Gästehaus St. Joseph in Waldsassen statt. Mit Albert Bauer, Wolfram Wanninger, Josef Siller und seiner Frau Elisabeth wurden bei bester Verköstigung die vergangenen fünf Jahre erörtert.

Die ehemaligen Fockenfelder hatten viel zu berichten. Ihre Studienfächer und Ausbildungen sind breit gefächert: Unter uns befanden sich Studenten und Absolventen des Verwaltungs- und Polizeidienstes, der Archäologie, Biologie, Germanistik, der Gesundheits- und Krankenpflege, der Informatik, Kunstgeschichte, Pädagogik, der Philosophie und der Theologie.

Den Abschluss des Treffens bildete das Mittagessen mit den Patres Benedikt Leitmayr OSFS und Friedhelm Czinczoll OSFS im griechischen Restaurant Alfa. So schloss sich der Kreis des Austausches mit den Lehrkräften.

In meiner Abiturrede vor fünf Jahren interpretierte ich die gemeinsamen Erfahrungen unserer Fockenfelder Jahre, den Glauben, die Freundschaft und den gelebten Humanismus, als „Wasser“ analog der Ausführungen von Foster Wallace. Ovid schrieb in seinen Fasti „tempora mutantur et nos mutamur in illis“ – die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen. Das gilt im besten Sinn auch für uns Ehemalige. Die Freundschaft und eine vom Glauben geprägte, aufgeschlossen-inklusive Lebensweise, möchte ich heute als unser „Wasser“ bezeichnen.

Wolfgang Haas

Dankandacht mit Ensemble Kreuzer

Ensemble KreuzerDer Segen Gottes möge dich umarmen,
Egal, wohin dich deine Wege führn.

Emotional ging es zu in der Hauskapelle in Fockenfeld. Im Rahmen einer liturgischen Andacht sang das Ensemble Kreuzer „Der Segen Gottes“, das es dem früheren Landrat Wolfgang Lippert gewidmet hatte. Dessen Uraufführung war eigentlich schon zum Ausscheiden Lipperts aus dem Amt im geplant, doch die Corona-Pandemie hatte dies verhindert.

Im Beisein zahlreicher Zuhörer konnte das Ensemble um Brigitte Kreuzer die Präsentation des Liedes nachholen, das Dr. Wolfgang Reisinger aus Wien in dessen Auftrag geschrieben hatte. Vor Ort waren neben Wolfgang Lippert, der als großer Freund des Ensembles Kreuzer gilt, auch sein Nachfolger, Landrat Roland Grillmeier, sowie die Bürgermeister der Kommunen, die das Schloss Fockenfeld erwarben.

Werk mit fünf Strophen

Begleitet wurde die liturgische Andacht vom Konnersreuther Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr mit Gebeten und Texten. Das Ensemble Kreuzer mit Leiterin Brigitte Kreuzer an der Spitze gestaltete die Andacht musikalisch. Zu hören waren zunächst die Lieder „Die acht Seligkeiten“, „Der güldne Rosenkranz“, „Panis Angelicus“ und „Ein Danklied sei dem Herrn“, alle von Max Eham geschrieben und komponiert. Den Abschluss und Höhepunkt bildete die Uraufführung des Stücks „Der Segen Gottes“. Das Abschiedslied in fünf Strophen erinnert an ein irisches Segensgebet. „Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal wohin dich deine Wege führn. Die Liebe und sein göttliches Erbarmen, sollst du bis in die Zehenspitzen spürn. Der Segen Gottes möge dich umarmen“ – so lautet die erste Strophe des Liedes. Mit dem Segen durch Pater Benedikt Leitmayr und dem gemeinsam gesungenen Schlusslied „Rosenkranzkönigin“ endete die dreiviertelstündige Andacht.

Dank für Unterstützung

Im Anschluss fand noch ein kurzer Empfang statt. „Sie mussten lange auf Ihr Abschiedsständchen warten. Aber gut Ding braucht Weile und heute ist es endlich gelungen“, sagte Brigitte Kreuzer zu Wolfgang Lippert. „Die Musik wird oft als Sprache der Engel bezeichnet“, so Kreuzer weiter. „Und so haben wir Damen des Ensembles versucht, engelsgleich zu singen. Wir haben in dem Lied versucht, mit Gedanken und Wünschen, welche in den irischen Segenswünschen ausgesprochen werden, Ihr Herz und die Herzen aller Anwesenden zu erreichen.“

Brigitte Kreuzer dankte Wolfgang Lippert für die großzügige Unterstützung während seiner Amtszeit als Landrat. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich die Politik der Kunst zuneigt. Sie waren immer ein interessierter Zuhörer und Förderer unseres Ensembles“, betonte Kreuzer und erinnerte an einige frühere Aussagen von Wolfgang Lippert über das Ensemble („Für mich seid ihr ein musikalisches Aushängeschild“, „Mit eurem Konzert beginnt für mich Weihnachten“). Der frühere Landrat habe dem Ensemble „Wertschätzung pur“ entgegengebracht, so Kreuzer. Sie wünschte sich, dass Wolfgang Lippert das Ensemble Kreuzer auch weiterhin begleiten wird.

Text und Foto: Josef Rosner

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P. Benedikt Leitmayr osfs
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