St. Josef Fockenfeld

Katholische Privatschule mit Seminar

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Das Seminar

Interview mit dem bisherigen Seminarleiter P. Thomas Mühlberger


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Br. Markus

Der Salesoblate Br. Markus Adelt
leitet das Spätberufenenseminar Fockenfeld.

Ich mach mich in unserem Seminar,
unserem Gymnasium und Kolleg
gerne mit euch auf den Weg.

Unsere Schule und unser Seminar sind ein guter Ort
für schulische, menschliche und geistliche Bildung.

Ich lade euch ein,
diese Chance für euer Leben wahrzunehmen.

Schule und Seminar sind im selben Haus.

Als Schüler wohnt ihr alle im Seminar in Einzelzimmern.

Das hat viele Vorteile:  

  • kein Zeitverlust auf langen langen Schulwegen
  • Wohnen in einem Einzelzimmer mit Dusche, WC, Telefon und Internet
  • gemeinsame Freizeitmöglichkeiten
  • Leben in christlicher Gemeinschaft
  • Lernhilfe durch Paters, Lehrer und Mitschüler
  • im Miteinanderleben ganzheitlich menschliche Bildung erfahren
  • Erleben, dass die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten den Weg zum Ziel erleichtert
  • Bei Interesse Begleitungauf dem Weg zum kirchlichen Dienst
    (Priester, Ordensmann, Religionslehrer, Gemeinde- bzw. Pastoralreferent)

 

"In der eigenen Berufung reifen"

Pater Thomas, wie sieht denn der typische Spätberufene im Spätberufenenseminar Fockenfeld aus?

Richtige „Spätberufene“ sind nur ein Teil unserer Schüler, die Mehrzahl kommt direkt von der Real- beziehungsweise Hauptschule oder auch von einem anderen Gymnasium.
Die Biografien sind somit ziemlich unterschiedlich. Unsere Spätberufenen sind meist Mitte 20, haben einen Beruf erlernt und mitunter auch schon länger ausgeübt, möchten das Abitur machen, um entweder Theologie zu studieren oder sich für andere Arbeits- oder Ausbildungsbereiche höherzuqualifizieren.

Gibt es nicht Schwierigkeiten zwischen einem 15-Jährigen und einem 25-Jährigen?
Die Entwicklungsstufen sind doch sehr unterschiedlich.

Zu meiner eigenen Überraschung: Nein! Zwar gab und gibt es immer wieder Klassen, in denen Schüler nebeneinander sitzen, wobei einer doppelt so alt ist wie der andere.
Aber ich muss da unseren Schülern wirklich ein großes Kompliment machen, denn sie bewältigen das ganz toll. Natürlich gibt es altersspezifische Schwerpunkte. So haben beispielsweise jüngere Leute oft noch den großen Drang, in ihrer Freizeit Vieles kennenzulernen und zu erleben, was ihnen die Älteren eben oft schon voraus haben.
Letztere wissen dann eher schon, was sie wollen und konzentrieren sich stärker auf das Lernen, das ihnen ja auch nicht immer leicht fällt.

Aber stellt es Sie nicht vor große Herausforderungen als Seminarleiter? Einen 15-Jährigen zu formen ist doch sicher einfacher als jemanden, der schon erwachsen ist und ein eigenes Leben geführt hat.

Selbstverständlich gibt es da Unterschiede. Beispielsweise wissen meist gerade die älteren Schüler, dass Zusammenleben ohne Strukturen und einer gewissen Disziplin nicht geht, was die Jüngeren vielleicht erst noch erfahren müssen. Mehr noch als das Alter halte ich jedoch die menschliche, soziale, spirituelle Reife jedes Menschen für entscheidend. Manche unserer Schüler haben vielleicht erst vor Kurzem zum Glauben oder zur Kirche gefunden, zum Beispiel weil sie in den Neuen Bundesländern aufgewachsen sind.
Mitunter haben sie noch wenig religiöses Hintergrundwissen und vor allem persönliche Erfahrungen gemacht, sind aber ausgesprochen wissbegierig und an spirituellen Angeboten interessiert.

Will denn jeder Ihrer Schüler Priester oder Ordensmann werden?

Nein, im Moment würde ich sagen, dass es ein gutes Drittel unserer Schüler ist, die mit dieser Absicht hierherkommen. Das deckt sich dann ungefähr mit jenem Anteil unserer Abiturienten, die schließlich in eine Ordensgemeinschaft oder in ein Priesterseminar gehen.
Ein weiteres Drittel tritt in einer anderen Form in den kirchlichen Dienst, etwa als Religionslehrer oder als Gemeindereferent.
Doch auch beim verbleibenden Drittel, das keinen unmittelbar kirchlichen Beruf ergreift, sind wir zuversichtlich, dass die Schüler ein christlich geprägtes Leben führen wollen, sei es als Arzt, Jurist, Lehrer, Politiker, Unternehmer, Handwerker et cetera
– und nicht zuletzt als Ehemann und Familienvater! Wir werden zwar immer noch als die Pfarrers-Schule apostrophiert – nach dem Motto: „Wer hierher geht, muss schon ziemlich sicher sein, dass er dann ins Priesterseminar oder in ein Kloster geht“.
Das ist aber nicht so. Jeder unserer Schüler soll in seiner eigenen Berufung und als eigene Persönlichkeit reifen. Selbstverständlich freuen wir uns über jeden, der einer besonderen geistlichen Berufung folgt. Zugleich geht es uns aber darum, die vielen Möglichkeiten des Christ-Seins kennenzulernen und die Freude am eigenen Lebens- und Glaubensweg entdecken zu helfen. DT/om

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Kontakt

Gymnasium - Kolleg - Seminar
St. Josef Fockenfeld
Schulleiter StD Albert Bauer
Fockenfeld 1
95692 Konnersreuth

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Fax: 09632/502-194
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