St. Josef Fockenfeld

Katholische Privatschule mit Seminar

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70 Jahre Fockenfeld

Oase des Lernens und der Ruhe:
Das Gymnasium und Spätberufenenseminar Fockenfeld wird 70
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  70 Jahre

70 Jahre Fock 1
Festlicher Gottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer, Weihbischof Reinhard Pappenberger und Provinzial P. Thomas Vanek osfs

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Blick in die überfüllte Hauskapelle in Fockenfeld während des Festgottesdienstes.

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Ehemalige Schüler gestalteten den festlichen Gottesdienst musikalisch

Ehemalige
„Wards eh die Besten“ (Zitat P. Franz Grömer)


„Wir und das ganze Bistum sind ihnen dankbar“

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nannte Priestertum fundamental

– Wollen Fockenfeld in eine gute Zukunft führen

Bischof 70 Jahre FockFockenfeld. (jr) „Wir und das ganze Bistum Regensburg sind ihnen dankbar. Ich danke meinen Vorgängern, dass sie schon früh die Weichen für Fockenfeld gestellt haben. Ihnen ist es hauptsächlich mit zu verdanken, dass unser Bistum mit Priestern so gut aufgestellt ist. Da sind wir Spitze in ganz Deutschland“, sagte Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer in seiner Predigt, zum 70-jährigen Bestehen der Spätberufenenschule Fockenfeld. Welche Wertschätzung die Diözese Bayerns kleinstem Gymnasium entgegenbringt, zeigt die Tatsache, dass neben Bischof Dr. Rudolf Voderholzer auch Weihbischof Reinhard Pappenberger, er machte hier selber das Abitur, mit das Pontifikalamt zelebrierten. Mit weiteren 14 Geistlichen, unter ihnen Provinzial Pater Thomas Vanek (Wien), Dekan Thomas Vogl, Pfarrseelsorger Pater Benedikt Leitmayr, sowie den ehemaligen Fockenfelder „Urgesteinen“ Pater Maximilian Hofinger und Pater Georg Grois wurde der gut 100-minütige Gottesdienst gefeiert. Musikalisch zeichneten die ehemaligen Schüler Pater Marinus Parzinger (München), Stefan Merz (Schweinfurt), Domspatz Wolfgang Eckert (Regensburg) und Organist Werner Zuber (Augsburg) verantwortlich. Es wurde ein ganz besonders festlicher Gottesdienst in der überfüllten Hauskapelle, mit Besuchern, wie sie die Kapelle schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Viele fanden keinen Platz mehr und mussten Stehvermögen beweisen. Leider musste der geplante Kirchenzug mit den Konnersreuther Vereinen und der örtlichen Jugendblaskapelle wegen Dauerregens ausfallen.
Hausoberer Bruder Markus Adelt hieß die Geistlichen, ehemalige Fockenfelder und viele Gläubige aus der ganzen Region willkommen. „Ich bin der Einladung gerne gefolgt“, sagte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in seinen einleitenden Worten. Mit Weihbischof Reinhard Pappenberger war eine ehemaliger Fockenfelder Abiturient unter den Konzelebranten. Ausdrücklich dankte Bischof Voderholzer den Mallersdorfer Schwestern, die immer für eine gute Atmosphäre im Haus sorgten und sorgen. „Ich danke dem Haus Fockenfeld für die Unterstützung in den vergangenen sieben Jahrzehnten für die Diözese Regensburg und für die gesamte Kirche“.
Gleich zu Beginn seiner Predigt machte der Bischof deutlich, dass für Gott alle Seelen wichtig sind, keine soll verloren gehen. Gezeigt hat er dies in der Menschwerdung seines Sohnes Jesus Christus. „Gott schlägt die Brücke zu uns Menschen durch seinen Sohn, den er zu uns entsandte“. Ausdrücklich betonte der Bischof, „es gibt kein Priestertum außerhalb des Priestertums Christi. Die Priester sind es, die mit ihrem Wort uns Vergebung sagen könne, dank ihrer erhaltenen Weihevollmacht“. Es ist die Spätberufenenschule Fockenfeld, die junge Männer zum Priestertum hinführt. der Bischof erinnerte an Therese Neumann, ohne deren Zutun und Mitwirken es hier keine Spätberufenenschule geben würde. „Die Resl war es, die aus der heiligen Eucharistie und der Beziehung zu Gott gelebt hat. Sie wusste, die Eucharistie ist ein Geschenk Gottes. Und dazu braucht es Priester“. Der Bischof sagte weiter, „wir können heute nur staunen über die Weitsicht der Resl, die schon in den 20er Jahren damit den Münchner Journalisten Fritz Gerlich überzeugte“. Erneut wünschte sich Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, ähnlich wie für die Resl, die Einleitung eines Seligsprechungsprozesse für Fritz Gerlich. „Die Resl und Fritz Gerlich gehören zusammen, so wie auch Fürst von Waldberg-Zeil zu Fockenfeld gehört. Ohne seien finanzielle Unterstützung gäbe es heute diese Schule hier nicht“. Weiter sagte der Bischof, „Fockenfeld ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Bis zu 600 Priester sind daraus hervorgegangen. Aber es gibt auch Weltpriester, dazu zähle ich die ehemaligen Fockenfelder, die heute Ärzte, Politiker oder andere verantwortliche Berufe inne haben. Das ganze Bistum Regensburg sagt heute Danke, wir sind dazu verpflichtet“. Der Bischof bezeichnete das Priestertum als fundamental. Er dankte allen, die um Priesterberufe beten, sei es in Gebetskreisen. Dank galt den Fockenfelder Berufungswegen. „Wir wollen das Fockenfeld eine Zukunft hat. Jetzt kommen bald drei neue indische Priester, sie werden Fockenfeld von innen her bereichern“. Abschließend sagte der Bischof, „ohne einer möglichen Seligsprechung der Resl vorgreifen zu wollen, sie und Fritz Gerlich blicken auf unsere Diözese und Fockenfeld. Und auch der heilige Josef steht ihnen bei“. Mit einem feierlichen Te Deum endete des festliche Pontifikalamt.

Provinzial 70 Jahre Fock„Glauben an die Zukunft von Fockenfeld“

Fockenfeld. (jr) Provinzial Pater Thomas Vanek (Bild) war eigens aus Wien angereist und ergriff am Ende des Festgottesdienstes das Wort. Er bezeichnete die 70-Jahrfeier der Schule als ein Erntedankfest. „Ich danke ihnen für die Unterstützung und Wertschätzung, die wir heute von ihnen erfahren haben“, sagte Pater Vanek und freuet sich auch über einen großartigen Besuch. „Wir wollen junge Menschen ermutigen, an die Zukunft zu glauben und laden sie zum Besuch unserer Schule ein“, sagte er weiter. „Die Idee der Schule ist nach wie vor phänomenal. Aufgebaut auf christlichen Werten versuchen wir die Zukunft der Schule zu sichern“. Und weiter, „wir glauben weiter an diese Bildungsform. Wir Salesoblaten haben diese Schule gegründet und halten wieter zu ihr“. Pater Thomas Vanek räumte ein, dass mit derzeit nur 24 Schülern aber schwierig wird. Deshalb werden Partner gesucht, auch um finanzielle Ressourcen für die Erhaltung der Schule zu bilden. Ausdrücklich dankte er dem Bistum Regensburg für die gewährte Unterstützung, um die Schule für die Zukunft gut aufzustellen. „Wir wünschen uns weiter wachsende Schülerzahlen“, schloss Pater Thomas Vanek seine Rede. Ein erster Anfang ist gemacht, jetzt im September traten elf neue Schüler ein.

 

Ein Blick auf die Seite des Bistums Regensburg

Predigt von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer

70 Jahre Gymnasium - Kolleg - Seminar

29. Schlossfest am 18. September 2016
Wir haben gerne mit euch gefeiert
70 Jahre Spätberufenenschule und - seminar
Eichstätt-Hirschberg-Fockenfeld
1946 - 2016

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Ein bescheidener Anfang in Eichstätt
Es war in den Jahren der Nachkriegszeit. Wir schreiben den 16. Oktober 1946. An diesem Tag feiern wir das Fest der hl. Margareta Maria Alacoque. Dieser Tag ist der Geburtstag unserer Schule. Und der Geburtsort ist das Salesianum Rosental in Eichstätt.
Damals knieten in den Bänken unserer Hauskapelle 13 junge Männer. Neun von ihnen waren Kriegsteilnehmer. Sie hatten noch keinerlei Studium.

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